Langes Bremspedal?

  • Wie weit müsst ihr das Bremspedal durchtreten um z.B von 40 auf 0 abzubremsen.(

    Der Pedalweg der Bremse ist ja nicht abhängig von der Getriebeart. Das Bremssystem ist
    ja ein eigener Kreislauf. Egal ob Schalter oder Automatik, der Pedalweg müsste bei einer
    ordnungsgemäß funktionierenden Anlage gleich sein. Andere Faktoren, wie abgenutzte
    Bremsbeläge, schadhafter Bremskraftverstärker, defekte Dichtungen, Luft oder zu wenig
    Bremsflüssigkeit im System können sich natürlich auf den Pedalweg auswirken.

  • Der Pedalweg der Bremse ist ja nicht abhängig von der Getriebeart. Das Bremssystem istja ein eigener Kreislauf. Egal ob Schalter oder Automatik, der Pedalweg müsste bei einer
    ordnungsgemäß funktionierenden Anlage gleich sein. Andere Faktoren, wie abgenutzte
    Bremsbeläge, schadhafter Bremskraftverstärker, defekte Dichtungen, Luft oder zu wenig
    Bremsflüssigkeit im System können sich natürlich auf den Pedalweg auswirken.

    Das ist so nicht ganz richtig:
    Abgenutzte Bremsbeläge wirken sich nicht auf den Pedalweg aus weil dies durch die Bremsflüssigkeit, die aus dem Ausgleichsbehälter nachläuft, ausgeglichen wird. Einzige Auswirkung ist ein niedriger Flüsdigkeitsstand im Ausgleichsbehälter.


    Wenn der Flüsdigkeitsstand im Ausgleichsbehälter so niedrig ist dass Luft mit ins System gepumpt wird, hat dies natürlich Auswirkungen auf den Pedalweg.


    Luft im Bremssystem kann auch durch zu alte Bremsfüsdigkeit entstehen, da diese die Neigung hat Wasser zu binden. Sollte der Wasseranteil in der Bremsflüssigkeit zu hoch sein kann bei langen oder stärken bremsen durch die hohe Wärmeentwicklung der Bremse das Wasser verdampfen und somit ist dann Luft im System.


    Ein Defekt am Bremskraftverstärker zeigt sich meist an einen erhöhten Kraftaufwand den man zum bremsen braucht. Das Bremspedal wird sehr hart und die Bremskraft sehr gering. Kann Mann einfach ausprobieren indem man bei ausgestellten Motor mehrmals das Bremspedal betätigt. Man merkt dann wie das Pedal immer härter wird und der Kraftaufwand immer höher. Man kann die einwandfreie Funktion auch genau so überprüfen:
    Bei ausgestellten Motor das Pedal mehrmals betätigen bis das Pedal hart ist und sich kaum noch niedertreten lässt. Nun bei bestätigter Bremse den Motor starten. Das Pedal muss sich nun spürbar niedergehen lassen und der Kraftaufwand wird geringer. Passiert dies, ist der Bremskraftverstärker in Ordnung und arbeitet korrekt. Passiert nichts, liegt ein Defekt des Verstärkers vor.


    Andere Ursachen sind, wie Flin richtig geschrieben hat, Undichtigkeiten im System. Dies zeigt sich dann aber durch nasse Stellen oder sogar durch Pfützen unter dem Fzg.

  • Also wir haben ja auch den Automatik und der hat mittlerweile 3800kmrunter. Auch ich habe bemerkt das man mehr das Pedal runtertreten muss wie am Anfang. Allerdings muß ich dazu sagen das wir von Anfang an sehr viel Spiel in der Feststellbremse haben. Das bedeuted das die Handbremse die ersten 5 klicks ohne Funktion ist. Ich kann den Hebel bis unter die Mittelarmlehne ziehen. Das hatte ich von Anfang an bemängelt und wird bei der ersten Inspektion eingestellt, es sei denn der Zustand würde sich verschlechtern. Wenn ich jetzt die Handbremse etwas anziehe, merke ich deutlich den kürzeren Fusspedalweg

    ES ST-Line Saphir-Blau met.mit schwarzem Dach, 125PS Automatik,Design-Paket IV, Easy-DriverII mit totem Winkel-Assistent, Winter Paket, Key Free System, Ford-Navi, SYNC 3mit App-Link und 8 er Touchscreen, B&O und DAB, Platin 7Jx17 ET 35 Alufelgen Schwarz mit poliertem Bett :thumbup::thumbup:


    Gottseidank verkauft!

  • Danke für eure Antworten.
    Es dürfte also kein so krasser Unterschied im Brems-Pedal-Verhalten zwischen Schalt- und Automatikgetriebe beim Ecosport sein?

    Richtig, genau so ist es.
    :thumbup:

  • Mal ne Umfrage an die Automatik-Fahrer:
    Wie weit müsst ihr das Bremspedal durchtreten um z.B von 40 auf 0 abzubremsen.(keine Vollbremsung sondern normal vor einer Ampel beispielsweise)

    Ich trete auf die Bremse bis das Auto steht.


    *duckundwech*

    Ich kann mich über alles aufregen.
    Ich muss es aber nicht. :thumbup:

  • Soooo,
    war grad nochmal bei meinem Freundlichen. Heute hat er ein Vergleichsfahrzeug mit Automatikgetriebe da. Werkstattmeister und Verkäufer zur Probefahrt geladen.
    Probefahrt ergab,das das Bremsverhalten genau wie bei meinem ist.
    Nochmal Gegenprobe mit dem Schalter gemacht und bei dem ist die Bremse eben kürzer und strammer.
    Warum das so ist? Ist aber wohl normal.
    Den meinerseits gefühlten Unterschied zum Fiesta-Automatik erklärte mir der Werkstattmeister damit, das der Fiesta eine Doppelkupplungsautomatik(DSG) hatte, und der Eco eine Wandlerautomatik hat.
    Wer also mal die Möglichkeit hat zwischen Automatik und Schaltgetriebe zu wechseln zwecks Probefahrt wird erstaunt sein über das unterschiedliche Bremsverhalten.

  • Oder das Vergleichsfahrzeug hat auch ne Macke. ;(
    Hat er dir zumindest erklärt, wie sich das Getriebe auf die Bremsanlage auswirken soll?
    Zwei verschiedene, von einander unabhängige Systeme? Hat er sich das Bremssystem
    überhaupt angesehen, oder nur eine Probefahrt? Wurde überhaupt eine Suche nach dem
    möglichen Fehler durchgeführt.
    Fragen über Fragen.
    Nur weil der eine das DSG und der andere die Wandlerautomatik hat, bremst er anders?
    Ich lach mich weg. Diese Aussage entbehrt für mich jegliche Logik, lass mich aber gerne
    eines besseren belehren.
    Für mich sieht das sehr nach "abwimmeln" aus.