Neue KFZ Steuer ab Januar 2021

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    • Ja; wobei es ja unerheblich ist, ob es nun ein SUV oder sonstwas ist.

      1. betrifft es ja nur Neuzulassungen ab 2021; also uns schonmal nicht
      und
      2. völlig egal wie man es nennt: was vorne unter der Haube steckt in Verbindung was hinten rauskommt bestimmt die Steuer, völlig egal, welche Art von PKW

      Titanium ; Magnetic Grau Metallic ; 1,0 EB 92kw ; Automatik ; EDP II ; B&O DAB+ Navi sync3 ; FKS ; SSa2Sr,HS dgt ; AHVa

    • HiTyo schrieb:

      was vorne unter der Haube steckt in Verbindung was hinten rauskommt bestimmt die Steuer, völlig egal, welche Art von PKW
      Genau das. :thumbup:

      Interessant wird es jetzt sicher wie sich die ab 1. Juli gesenkte Mehrwertsteuer, in Verbindung mit der Steuererhöhung
      zum 1. Januar 21, auf das Kaufverhalten für Neufahrzeuge (Diesel/Benzin) im kommenden Halbjahr auswirken wird.
      LG Flin
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    • Welche Bauform ist ja der Steuer erst mal egal, es zählt halt für die Berechnung der Hubraum und der CO² Ausstoß, wovon kleinere und leichtere Autos profitieren. Grundsätzlich wäre das ok, nur ist das ungerecht denn jeder der sich ein neues saubereres Auto kauft, wird nun mit höherern Steuern bestraft und die alten Dreckschleudern dürfen zum günstigen Kurs weiterfahren. Die WLTP Regelung vom 01.09.2018 kostet mich pro Jahr jetzt schon 100€ mehr. Somit war der OPF kein Segen sondern eher ein Kostentreiber, war vorher auch nicht klar. Und das nur wegen einer neuen Berechnung. Derselbe Motor kostete bis zum 30.08.2018 nur 68€ im Jahr. Nun sauberer und 166€ im Jahr. Ab Januar 2021 wird dann wahrscheinlich Stufe 2 in Kraft treten, Stufe 1 gilt nach wie vor von 95-114 g CO2/km und Stufe 2 für Autos ab 115 g CO2/km.
      Damit will Brüssel die Hersteller zwingen Autos mit niedrigerem CO² Ausstoß zu bauen. Das heißt ab 2021 sollte der CO² Ausstoß eines Neuwagens unter 95g CO2/km. Da kommen aber zur Zeit nur Kleinwagen hin oder Hybriden und natürlich Elektros. Ein ES verbraucht schon jetzt fast das doppelte wie erlaubt, darum die Strafsteuer. 2021 wäre der ES ohne massive Änderungen als Neuzulassung also so gar nicht mehr zu halten. Beim Fiesta Active ist mir aufgefallen, das er letztes Jahr mit demselben Motor in nur einem Jahr gute 20-50 g CO²/km abgespeckt hat. Da frage ich mich wie das möglich ist

      "Es wäre übrigens innerhalb kurzer Zeit die zweite Kfz-Steuer-Erhöhung, denn im Rahmen der Umstellung auf den aktuellen Verbrauchs-Messzyklus WLTP gab es bereits eine versteckte Erhöhung im September 2018. Die Verbrauchsangaben sind jetzt für den Kunden realitätsnäher, doch der CO2-Ausstoß steigt – und zwar nicht real, sondern nur auf dem Papier durch die neue Berechnungsmethode. Davon sind skurrilerweise auch sparsame Kleinwagen betroffen. Die größere Ehrlichkeit bei den Verbrauchsangaben erkauft man sich also mit höheren Kfz-Steuern und es gibt für zwei identische Fahrzeuge je nach Erstzulassungsdatum unterschiedliche Steuersätze."

      Quelle

      "Wenn ein Auto mehr als 115 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer (g CO2/km) ausstößt, soll das ab dem 1. Januar 2021 bei jedem neu zugelassenen Wagen mehr kosten. Dafür sollen Benziner und Diesel 30 Euro Steuern im Jahr sparen, wenn sie unter 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Dies soll für Neuzulassungen in den nächsten fünf Jahren gelten. Der Gesetzentwurf wurde am 12. Juni 2020 im Kabinett verabschiedet und muss nun noch durch den Bundestag und den Bundesrat."

      Quelle


      HiTyo schrieb:

      Ja; wobei es ja unerheblich ist, ob es nun ein SUV oder sonstwas ist.

      1. betrifft es ja nur Neuzulassungen ab 2021; also uns schonmal nicht
      und
      2. völlig egal wie man es nennt: was vorne unter der Haube steckt in Verbindung was hinten rauskommt bestimmt die Steuer, völlig egal, welche Art von PKW
      zu 1. Ja, da muß man trotzdem sagen, leider, die Regierung hat Schiss in die bestehenden Fahrzeuge einzugreifen. Früher war das aber so, ich erinnere an die Einführung des 3 Wege Kat. Also geht heute Wählerschutz vor Umweltschutz? Super Einstellung, rettet aber nix. Eher sollten alte Stinker von der Strasse, aber man erhöht die Steuer von modernen Fahrzeugen, also fördert die Regierung indirekt alte Fahrzeuge, was stimmt denn da nicht?

      zu 2. Im Prinzip schon, nur ist das was zwischen Motor und Auspuff sitzt ist dafür maßgeblich verantwortlich, Aufbau, Gewicht, CW Wert Reifenbreite, Komfortfeatures, alles samt beeinflußt die Steuer. Zum Vergleich der Fiesta ist nun mit 95PS und 94 g CO²/km erhältlich und erfüllt damit schon die neue Steuerreform ohne Strafsteuer zu zahlen. Und Plötzlich sind auch Fahrzeuge unter 100PS mit 6 Gang Getriebe zu haben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kalle88 ()

    • Kalle88 schrieb:

      Zum Vergleich der Fiesta ist nun mit 95PS und 94 g CO²/km erhältlich und erfüllt damit schon die neue Steuerreform ohne Strafsteuer zu zahlen.
      Das sind die Werte nach NEFZ. Gültig sind aber seit einiger Zeit schon für die Berechnung der Kfz-Steuer die WLTP-Werte, und da liegt der Fiesta
      mit 115 g/km kombiniert auch ein ganzes Stück jenseits der magischen 95 g/km und zahlt somit auch die Strafsteuer.
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    • Ist mir schon klar, meiner war einer der ersten nach WLTP, darum ja Steuermäßig benachteiligt, obwohl eigentlich sauberer, was zb Feinstaub angeht. Lag aber am Händler bzw. Ford die doch länger brauchten. Über die Auswirkungen war ich mir bei der Bestellung gar nicht im klaren.
      Aber das jetzt immer noch alte Werte angegeben werden dürfen, ist mir da noch unverständlicher. Das sind ja die NEFZ Werte die die alten Stinker auch hatten und danach steuerbegünstig fahren dürfen, weil sie älter und dreckiger sind. Das ist eine Frechheit, denn was interessiert das einen Neuwafenkäufer was mal war, das ist ja fast gesetzlich erlaubter Täuschversuch des Kunden.
      Und nun kommt Stufe 2 im Januar 2021. Die Strafsteuer über 95 g/km wird ja seit dem 01.09.2018 mit 2€ pro Gramm fällig und was kostet sie dann ab 2021?

      Die Hersteller bekommen es nicht hin und geben dürfen dafür die alten NEFZ Werte angeben? :evil:

    • Kalle88 schrieb:

      Die Hersteller bekommen es nicht hin und geben dürfen dafür die alten NEFZ Werte angeben?
      Diese Aussage ist falsch.
      Die Hersteller sind sogar dazu verpflichtet diese Werte nach NEFZ, solange die Anerkennung der WLTP-Werte in der Pkw-EnVKV
      (Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung, welch ein Wort :/ ) nicht novelliert worden ist, weiterhin verpflichtend zu
      kommunizieren. Die Novellierung der neuen Verordnung soll angeblich, laut BMWi, im 4. Quartal 2020 stattfinden. Erst nach der
      Novellierung dürfen (müssen) die alten Werte nach NEFZ weg und WLTP muss verbindlich, als einzig gültiger Wert, angegeben werden.
      Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte, wie bei Ford im Konfigurator, ist mehr oder minder freiwillig und wird auch nicht von allen
      Herstellern so praktiziert. Das heißt, es werden zum Teil bei manchen Herstellern nur die NEFZ-Werte angegeben.
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    • Kalle88 schrieb:

      Die Strafsteuer über 95 g/km wird ja seit dem 01.09.2018 mit 2€ pro Gramm fällig
      Auch diese Aussage ist fasch.

      Die 2€ pro g/km über 95 sind schon seit 2014 fällig und nicht erst seit dem 01.09.2018.
      2009 wurde die neue Besteuerung von Kfz nach CO2 eingeführt und bis 2013 lag die Freigrenze bei 120 g/km.
      Ab 2014 wurde diese Grenze dann auf 95 gesenkt und ist bis heute gültig.
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    • Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt, natürlich besteht die Strafsteuer schon länger, aber 2018 wurde sie doch durch Einführung von WLTP künstlich erhöht. Darum redet man auch von einer versteckten Steuererhöhung. Du kannst dir das schön reden, wie du willst. Es geht darum, das seit 2018 WLTP als Bemessungsgrundlage genommen wird, bei vielen aber die NEFZ Werte groß auftauchen,
      während die WLTP Werte, die einzig und alleine für die Steuer zählen, wenn sie denn überhaupt zu finden sind, im Kleingedruckten auftauchen. Das müßte ja wohl anders herum sein!
      Weiterhin geht es darum, das jemand, der sein Auto vor dem dem Stichtag zulassen konnte, weniger Steuern bezahlt, obwohl das neue Auto sauberer ist. Warum wurden aber bei den alten Autos nicht auf die neuen Werte hochgerechnet? Die fahren nach NEFZ dreckiger aber billiger? Das dürfte deinen doch auch betreffen, oder? @Flin
      Und jetzt kommt wieder eine neue Reform und es betrifft wieder nur neue Autos. Wer sich kein neues Auto leisten kann (Mehrheit der Wähler) wird natürlich zu lasten der Umwelt, klar bevorteilt, und darum geht es. Warum also ein sauberes Auto kaufen, wenn doch das alte noch fährt? Ich bin weiß Gott kein Grüner, aber so ändern wir nichts. Wenn aber die alten Co² Schleudern wie zb. BMW, Porsche und die Mercedesstinker, natülich auch andere Hersteller, verschwinden würden, natürlich mit angemessener Frist, würde mehr erreicht, wie mit dem Verkauf von zweifelhaften E-Karren, hauptsache die größte Wählerschaft nicht vergraulen.

      Die Stinker müssen doch zuerst weg, was geht denn mit euch falsch? Doppelmoral läßt grüßen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kalle88 ()

    • @Kalle88
      Dir ist aber schon aufgefallen, dass wir hier eine Dreck-Schleuder-Auto-Lobby in Deutschland haben, oder?

      dazu kommt noch, dass man das KFZ-Steuer-Gesetz nicht einfach so ändern kann, dass auch die Kfz, die in der Vergangenheit besteuert worden sind, andere Steuern bezahlen müssen.

      Es gilt halt immer das Datum der Erstzulassung nach dem Steuergesetz.

      Und im allgemeinen: wir in Deutschland werden doch sowieso maximal abgezockt mit Mineralöl- und Kfz-Steuer; solange sich da nix ändert, kann man das sowieso nur so hinnehmen wie es ist und es lohnt sich das aufregen nicht.

      Ich bin immer noch für die fairste Lösung:

      Kfz-Steuer komplett abschaffen, Streckenabhängige Maut für alle und Mineralölsteuer erhöhen und 1 oder 2€ Tagesticket für den ÖPNV

      So werden die Vielfahrer und Dreckschleuderer bestraft und die Wenigfahrer / Fahrgemeinschaften / ÖPNV-Nutzer usw belohnt

      aber das geht ja nicht, weil wir die KFZ-Steuer ja zum Quersubventionieren von anderen Bereichen im Bundeshaushalt brauchen

      und s.o. Lobby-Arbeit muss ja auch sein ;)

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    • @HiTyo Kann man nicht? Dann erinnere ich an die Einführung des 3-Wege Kats. Dort wurde genau das getan. Entweder man hat teuer nachgerüstet, billiger verkauft oder eben mehr Steuern bezahlt. Auf das ganze war damals eine Frist von 2 Jahren, wenn ich mich recht erinnere. Das war auch richtig und fairer so, als wie es heute gehandhabt wird. Ich hatte damals mein Fahrzeug genau deswegen in Zahlung gegeben und auch weil mir so schon in jungen Jahren bewußt wurde, das ich eine Dreckschleuder fahre.

      Und nur mal so, gegen die KFZ Steuer ansich ist gar nichts einzuwenden. Aber dann doch bitte fair. rein nach Co² Ausstoß zu besteuern wäre noch fairer und zwar incl. der Produktion des Fahrzeuges. Stinker müssen von der Straße oder eben ihren Luxus oder ihre Freiheit teuer bezahlen! Es nützt zwar den Gesamtzahlen, aber nicht wirklich dem Umweltschutz, wenn auf der einen Seite "klimaneutrale" Fahrzeuge fahren und auf der anderen das CO² ungefiltert in großen Mengen auf die Straße kommt. Sinnvoller wäre es erst mal das Übel anzupacken und da sehe ich keinen Fortschritt, im Gegenteil. Grundsätzlich ist jedes Fahrzeug was weniger ausstößt natürlich erstmal positiv, aber bitte doch bemessen mit den Rahmenbedingungen der Herstellung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kalle88 ()